Festgottesdienst

Festgottesdienst

Festgottesdienst

Der Festgottesdienst in der reformierten Grubenmann-Kirche von Teufen lässt das musikalische und liturgische Ambiente von Bachs Leipziger Kirchenmusikaufführungen wiederaufleben.

Bachtage 2018: Festgottesdienst 1

Datum, Zeit & Ort:

Sonntag, 19. August 2018
09:45 Uhr
evangelische Kirche Teufen AR

Programm:

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Es erklingen Werke von:

  • Johann Sebastian Bach: Choralmotette „Sei Lob und Preis mit Ehren“
  • Dieterich Buxtehude: Missa brevis
  • Johann Ludwig Bach: Motette „Wir wissen, so unser irdisches Haus“
  • Johann Hermann Schein: „Es segne uns Gott“

Mitwirkende:

  • Kazuki Tomita, Orgel
  • doppeltes Vokalquartett der J.S. Bach-Stiftung:
    Guro Hjemli und Mirjam Wernli-Berli, Sopran
    Alexandra Rawohl und Antonia Frey, Alt
    Raphael Höhn und Sören Richter, Tenor
    Philippe Rayot und Tobias Wicky, Bass
  • Clemens Flämig, musikalische Leitung
  • Andrea Anker, Liturgie
  • Niklaus Peter, Predigt

Kazuki Tomita wurde in Osaka, Japan, geboren und studierte nach Privatunterricht am Osaka College. Diverse Meisterkurse u.a. bei Rudolf Lutz ergänzten seine Ausbildung. Er gewann den 1. Preis und den Publikumspreis des 20. Internationalen J.-S.-Bach-Wettbewerbs Leipzig 2016.

Pfrn. Andrea Anker ist seit 2012 Pfarrerin in der Kirchgemeinde Teufen. Sie hat in Zürich und Cambridge Theologie studiert, war anschliessend wissenschaftliche Assistentin an der Theologischen Fakultät in Zürich und leitete den Theologiekurs in St. Gallen. Für das Polizeikorps Appenzell Ausserrhoden ist sie als Polizeiseelsorgerin zuständig.

Pfr. Niklaus Peter wurde in Zürich geboren und wuchs in Basel auf. Er studierte Theologie in Basel, Berlin und Princeton, USA. Von 2000 bis 2004 leitete Peter den Theologischen Verlag Zürich. Seither ist er Pfarrer am Zürcher Fraumünster, Dekan des Pfarrkapitels der Stadt Zürich. Bis 2017 war er freier Mitarbeiter der NZZ, derzeit schreibt er als Kolumnist für das Magazin des «Tages-Anzeigers».

Eintrittspreis:

gratis, Kollekte

Bachs geistliches Schaffen war als Musik zum Gottesdienst in einen selbstverständlichen kirchenmusikalischen Aufführungskontext eingebunden. Dabei bekamen die Leipziger Gottesdienstbesucher ein weites Spektrum an Kompositionen zu Gehör, das von Motetten der Spätrenaissance
und Messkompositionen des 17. Jahrhunderts bis zu Werken von Bachs Zeitgenossen reichte. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Kompositionen für doppelchöriges Vokalensemble und Orgel; im Festgottesdienst zum 12. Sonntag nach Trinitatis erklingen neben Gemeindeliedern und motettischen Sätzen Bachs auch Chorwerke und liturgische Stücke seiner Amtsvorgänger und Lehrer Johann Hermann Schein und Dietrich Buxtehude («Missa brevis») sowie aus dem noch von Bachs Choristen benutzten «Florilegium portense» (1618). Hauptmusik ist die klangschöne achtstimmige Motette «Wir wissen, so unser irdisches Haus» des Meininger Kapellmeisters und Bach-Verwandten Johann Ludwig Bach. Die Liturgie wird von Andrea Anker, die Predigt von Niklaus Peter gestaltet.