Late Night I

Late Night I

Lautenkonzert mit ausgewählter Barocklyrik

Lautenmusik mit ausgewählter Barocklyrik «Dark and Desolate»

Bachtage 2018: Bach Late Night 1

Datum, Zeit & Ort:

Donnerstag, 16. August 2018
22:00 Uhr
Grubenmann-Museum, Zeughaus Teufen AR

Programm:

Lautenmusik von John Dowland (1563-1626)

  • Fantasy 5
  • Farewell, A Dream, Mrs White’s Nothing
  • Prelude, Lachrimae Pavan
  • Forlorne Hope Fantasy
  • Mr Dowland’s Midnight, Mignarda, Lady Clifton’s Spirit

Mitwirkende:

  • Hopkinson Smith, Laute
  • Peter Kner, Sprecher

Hopkinson Smith wurde in New York geboren und schloss mit seinem Studium an der Harvard University mit Auszeichnung ab. Ein Jahr später übersiedelte er nach Europa, wo er in Katalonien und der Schweiz studierte. Er wurde in zahlreiche Kammermusikprojekte involviert. Seit Mitte der 80er-Jahre hat er sich fast ausschliesslich auf Solostücke für frühe Zupfinstrumente wie die spanische Vihuela, die barocke Gitarre und die französische Laute fokussiert. Seine im Jahr 2000 veröffentlichten Lauten-Arrangements von Bachs Violinsonaten und -partituren wurden weltweit von der Presse gerühmt. Seine letzte Aufzeichnung von «Mad Dog» gehört zu den Highlights der goldenen Jahre englischer Lautenmusik.

Peter Kner besuchte die Schauspielschule an der staatlichen Musikhochschule Hamburg. Nach mehreren Engagements in Deutschland kam er 1969 in die Schweiz zurück. Seine Haupttätigkeit war als Sprecher beim Radio Zürich in diversen Hörspielen und Literaturlesungen und beim Schweizer Fernsehen als Off-Sprecher verschiedener Sendungen. U.a. verlieh er über 40 Jahre lang dem «Kassensturz» seine Stimme. Seit seiner Pensionierung liest er Belletristik bei der Blindenhörbücherei SBS und tritt seit 2012 für die J. S. Bach-Stiftun gan den Konzertveranstaltungen «Zwischen den Zeiten» auf. Den von Dr. Hardy Ruoss ausgewählten Texten verleiht er dort seine Stimme.

Eintrittspreis:

CHF 30.-

Ermässigung:

Kinder, Jugendliche, Studenten, KulturLegi: CHF 15.-

Hopkinson Smith, Grossmeister und Doyen der Lautenisten, stellte zu seinem 70. Geburtstag Bekanntes und Unbekanntes aus der goldenen Zeit der englischen Renaissance zu einem Programm zusammen, mit dem er auf Tournee (und CD) hymnisch gefeiert wird. Im Late Night I präsentiert Hopkinson Smith die berührende Melancholie und Farbigkeit von Dowlands Musik. Peter Kner trägt dazu Texte aus der Zeit vor, die Dr. Hardy Ruoss unter dem Motto «John Dowland meets John Donne» ausgewählt hat und wie folgt kommentiert: «Ein Renaissancemensch par excellence und – neben Shakespeare – der bedeutendste Zeitgenosse des Komponisten John Dowland war der englische Schriftsteller John Donne (1572–1631). Sein Leben ist gekennzeichnet von Unrast und Aufbruch, von Zuversicht in menschliche Möglichkeiten ebenso wie von Ängsten gegenüber einer rasant sich verändernden Welt. Über alles aber stellt John Donne in seinem Werk die Liebe und die Leidenschaft. Nichts anderes ist ihm so sehr der poetischen Rede wert. Oder wie er selbst es im Original ausdrückt: ‹Nothing else is.›»