Klavierrezital II

Klavierrezital II

Klavierrezital: Das Wohltemperierte Klavier, Teil 1 (13-24) und Sonate op. 53, "Waldstein", Ludwig van Beethoven

Nach ihren unvergesslichen Goldberg-Variationen an den Appezeller Bachtagen 2014 ist die Bach-Pianistin par excellence wieder bei uns zu hören. Gleich an zwei Abenden und mit zwei verschiedenen Bach-Programmen ein absolutes Muss.

Bachtage 2018: Rezital 4

Datum, Zeit & Ort:

Freitag, 17. August 2018
19:00 Uhr
Lindensaal Teufen AR

Programm:

Download Programmheft

  • Einführungsgespräch mit Angela Hewitt
  • Das Wohltemperierte Klavier, Teil I (Präludien und Fugen 13-24)
  • Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 21 C-Dur op. 53, «Waldstein»

Das Programm wird durch eine kurze Pause unterbrochen.

Mitwirkende:

Angela Hewitt

Angela Hewitt wurde in einer musikalischen Familie in Kanada geboren und wuchs mit dem Piano auf. Im Alter von nur vier Jahren trat sie erstmals öffentlich auf und gewann ein Jahr später ihr erstes Stipendium. Sie studierte bei Jean-Paul Sévilla und gewann 1985 die Toronto International Bach Piano Competition und wurde 2006 am Geburtstag der Queen mit einem OBE (Orden des englischen Königreiches) ausgezeichnet. Angela Hewitt gilt als renommierteste Bach-Interpretin unserer Zeit und hat das gesamte Klavierwerk des Thomaskantors auf 15 CDs für das englische Label Hyperion eingespielt. Ihre sonstigen Aufnahmen umfassen ein breites Repertoire von Couperin, Rameau und Scarlatti über Mozart und Beethoven bis hin zu Messiaen. Im Oktober 2017 führte Hewitt das speziell für sie geschriebene Werk «Nameless Seas» von Matthew Whittall auf. An den Appenzeller Bachtagen ist Angela Hewitt nach 2014 mit den unvergesslichen «Goldberg-Variationen» (BWV 988) diesen Sommer bereits zum zweiten Mal zu Gast.

Eintrittspreis:

CHF 60.-

Ermässigung:

Kinder, Jugendliche, Studenten, KulturLegi: CHF 30.-

An ihrem zweiten Klavierabend der Bachtage spielt Angela Hewitt nebst dem zweiten Teil des ersten Buches des «Wohltemperierten Klaviers» eine von Beethovens anspruchsvollsten Klaviersonaten – die nach Beethovens Gönner Graf Ferdinand Ernst von Waldstein genannte «Waldsteinsonate» (op. 53), komponiert im Jahr 1805. Aus dem gleichen Jahr stammen auch die Sinfonie op. 55 «Eroica» und die ersten Arbeiten an der Oper «Fidelio». Die Sonate aus Beethovens mittlerer Phase ist sein erstes Stück mit expliziten Pedalanweisungen. Mit diesem und anderen Mitteln bringt Beethoven das damalige Pianoforte zu bislang unerforschten klanglichen und technischen Grenzen. Was hätte Bach, der ca. 70 Jahre davor die ersten Entwürfe des Hammerflügels von Gottfried Silbermann ausprobiert und zunächst auch kritisiert hatte, darüber gedacht?