Klavierrezital I

Klavierrezital I

Klavierrezital: Das Wohltemperierte Klavier, Teil 1 (1-12) und Stücke von Frédéric Chopin

Nach ihren unvergesslichen Goldberg-Variationen an den Appezeller Bachtagen 2014 ist die Bach-Pianistin par excellence wieder bei uns zu hören. Gleich an zwei Abenden und mit zwei verschiedenen Bach-Programmen ein absolutes Muss.

Bachtage 2018: Rezital 2

Datum, Zeit & Ort:

Donnerstag, 16. August 2018
19:00 Uhr
Lindensaal Teufen AR

Programm:

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  • Einführungsgespräch mit Angela Hewitt
  • Das Wohltemperierte Klavier, Teil I (Präludien und Fugen 1-12)
  • Stücke von Frédéric Chopin (Nocturne op. 15 Nr. 2, Nocturne op. 62 Nr. 2, Mazurka op. 17 Nr. 4, Prélude op. 28 Nr. 15 «Regentropfen», Fantaisie-Impromptu op. posth. 66)

Das Programm wird durch eine kurze Pause unterbrochen.

Mitwirkende:

Angela Hewitt

Angela Hewitt wurde in einer musikalischen Familie in Kanada geboren und wuchs mit dem Piano auf. Im Alter von nur vier Jahren trat sie erstmals öffentlich auf und gewann ein Jahr später ihr erstes Stipendium. Sie studierte bei Jean-Paul Sévilla und gewann 1985 die Toronto International Bach Piano Competition und wurde 2006 am Geburtstag der Queen mit einem OBE (Orden des englischen Königreiches) ausgezeichnet. Angela Hewitt gilt als renommierteste Bach-Interpretin unserer Zeit und hat das gesamte Klavierwerk des Thomaskantors auf 15 CDs für das englische Label Hyperion eingespielt. Ihre sonstigen Aufnahmen umfassen ein breites Repertoire von Couperin, Rameau und Scarlatti über Mozart und Beethoven bis hin zu Messiaen. Im Oktober 2017 führte Hewitt das speziell für sie geschriebene Werk «Nameless Seas» von Matthew Whittall auf. An den Appenzeller Bachtagen ist Angela Hewitt nach 2014 mit den unvergesslichen «Goldberg-Variationen» (BWV 988) diesen Sommer bereits zum zweiten Mal zu Gast.

Eintrittspreis:

CHF 60.-

Ermässigung:

Kinder, Jugendliche, Studenten, KulturLegi: CHF 30.-

Das «Wohltemperierte Klavier», dessen erstes Buch Angela Hewitt in zwei Hälften an zwei Abenden spielt, gilt als pädagogische Bibel der Pianisten. Auch Chopin studierte Bachs Werke immer wieder und pflegte jeweils seinen Arbeitstag mit Präludien und Fugen zu beginnen. Gewagte harmonische Strukturen, mäandernde polyphonische Linien, versteckte Choräle und aus der Improvisationskunst entstandene Inspirationen sind allesamt Bach’sche kompositorische Züge, die wir im für dieses Rezital ausgewählten Bouquet kleinerer Juwelen des polnischen Meisters hören werden.