Eröffnungskonzert

Eröffnungskonzert

mit dem Orchester der J.S. Bach-Stiftung

Das Orchester der J.S. Bach-Stiftung, mittlerweile ein international sehr beachtetes Ensemble der historischen informierten Aufführungspraxis, kehrt zur Tonhalle St. Gallen nach einer mehrjährigen Pause zurück. Diesmal nicht die 9. (wie im letzten Konzert 2013), sondern die 3. Sinfonie Beethovens (op. 55 «Eroica») wird passend zum 250. Geburtsjahr des Komponisten im Zentrum des Programms stehen. Dazu werden sich konzertante Stücke der Bach-Söhne Johann Christian und Carl Philipp Emanuel Bach gesellen.

Datum, Zeit & Ort:

Mittwoch, 19. August 2020
19.00 Uhr
Tonhalle, St. Gallen

Programm:

  • Johann Christian Bach: Sinfonie g-Moll, op. 6 Nr. 6
  • Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonia h-Moll, Wq 182 Nr. 5
  • Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3, Es-Dur, op. 55 «Eroica»

Mitwirkende:

Eintrittspreis:

  • Kat. A: CHF 90.-
  • Kat. B: CHF 80.-
  • Kat. C: CHF 65.-
  • Kat. D: CHF 40.-
  • Kat. E: CHF 25.-
  • Kat. F: CHF 15.-

Ermässigungen:

  • Kinder bis 12 Jahre: alle Kategorien 50 % Rabatt
  • Jugendliche ab 12 Jahren, Studenten: Kategorien A, B, E und F ohne Rabatt, Kategorien C und D 20 % Rabatt
  • KulturLegi: Kategorie C 20 % Rabatt, Kategorie D gratis

Die «Eroica» wird von der Wissenschaft in engen Zusammenhang mit Beethovens damaliger Begeisterung für Napoleon gebracht. Die Komposition sollte sogar den Titel «Bonaparte» getragen haben. Da Beethoven im Jahr 1804 plante, von Wien nach Paris zu übersiedeln, wollte er das Werk womöglich Napoleon persönlich vorstellen. Aus Enttäuschung darüber, dass dieser sich am 2. Dezember 1804 selbst zum Kaiser krönte, nahm er die Widmung jedoch zurück. Musikalisch liess Beethoven dennoch die von der französischen Revolutionsmusik (vor allem im zweiten Satz) als auch von der Bach’schen Polyphonie beeinflussten Symphonie unverändert. Bedeutet diese Tatsache, dass er nach wie vor an den von Napoleon verratenen Idealen der Revolution «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» festhielt?